Mox Perdito & Dicky van Hank

Das Märchen vom Westfalen und Rheinländer

Am Anfang stand ein Traum – der Traum der beiden langjährigen Freunde und Partner Dicky und Mox, zusammen einen long player zu machen, der in Songqualität und Produktionstechnik alles übertreffen sollte, was sie bislang gemeinsam oder in Projekten mit anderen Musikern realisiert hatten. Der Kern der Musik sollte dabei einfach bleiben: Eine Stimme und zwei Gitarren waren die natürliche Achse, um die sich alle anderen Instrumente drehen würden. In ihr waren die Rollen klar umrissen – Mox als Sänger, Komponist, Texter und Rhythmusgitarrist und Dicky als Komponist, Gitarrist und Produzent.

Im Laufe eines Jahres trugen die beiden Text-, Melodie- und Riff-Fetzen zusammen, und so entstanden wie aus dem Nichts etwa 20 Songs, aus denen dann die ultimative Auswahl getroffen werden musste. Im nächsten Schritt galt es dann, die Basisarrangements auszuweiten und für die Aufnahmen das perfekte Studio und die Mitmusiker zu finden, die nicht nur ihr Handwerk, sondern auch ihr Herzblut einzubringen bereit waren.

Das Glück stand dabei Pate: Mit dem Keusgen-Studio in Rees war nicht nur die passende Location gefunden, der Inhaber und Tonmeister Klaus Dieter Keusgen vermittelte auch einige der Musiker, die auf der CD zu hören sind: Die „Kerntruppe“, mit der die meisten Basics live eingespielt wurden, bildeten zusammen mit Dicky und Mox der Dortmunder Trommler Norbert Sasse, mit dem Mox schon seit über einem Jahrzehnt zusammenarbeitet, und die Bassisten Torsten Delvos (...) und Ian Stewart(...). Dazu traten für die Overdubs so illustre Namen wie der Percussionist Roland Peil (...), der Keyboarder Walter Günther und KayDeeKeusgen himself an der Hammond.

In einem Song kommen zudem ein Streicherensemble mit Franziska Hegge, Lisa Marie Vogel und Joel Orellano (Arrangement Frederik Timme) und der Kontrabassist Konstantin Wienstroer zum Einsatz, ein weiterer Titel featuret die grandiose Bläsertruppe mit Ludwig Götz, Klaus Bernatzki und Olaf Krüger.

Entstanden ist etwas, das Ian Stewart als „old school, but not old-fashioned“ bezeichnete. Songs mit hohem Wiedererkennungswert, Songs wie Trutzburgen gegen die Austauschbarkeit und Belanglosigkeit vieler aktueller Veröffentlichungen, Songs, die im Blues wurzeln, aber auch andere Quellen aufsaugen und zu etwas ganz Eigenem werden, Songs, die Erfahrung und Frische atmen und dabei radiotauglich, aber nie beliebig klingen.